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Entpflichtung und Verabschiedung Präses Dr. Michael Diener

21 Sep 2020

Elf Jahre an der Spitze des Gnadauer Verbandes

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Präses Dr. Michael Diener am 19. September in der Evangeliumshalle des Diakonissen-Mutterhauses Hebron in Marburg nach elf Jahren aus seinem Amt entpflichtet und aus dem Gnadauer Verband verabschiedet.

Die Festveranstaltung zum Abschied von Präses Michael Diener war im Vorfeld immer wieder von Fragezeichen begleitet. Dass sie schließlich trotz Kontaktbeschränkungen und unter Beachtung von Hygienemaßnahmen mit 170 geladenen Gästen durchgeführt werden konnte, ist ein besonderes Geschenk. Der Vorstand hatte dieses Fest mit großem Engagement vorbereitet, und im Laufe des Nachmittags waren Verbundenheit, Liebe und Wertschätzung für den scheidenden Präses vielfältig zu spüren. Das Abschiedsfest fand im Anschluss an die Gnadauer Mitgliederversammlung in Marburg-Wehrda statt, sodass auch viele Vertreter aus den Gnadauer Werken und Verbänden daran teilnehmen konnten.

Dass dieser Tag für Michael Diener – und auch für Gnadau – ein ganz besonderer war, zeigte sich auch an der Gästeliste, die nur einen Teil seiner weitreichenden Beziehungen und Vernetzungen verdeutlicht.

Neben seiner Familie – drei Generationen -, Freunden und Wegbegleitern waren Vertreter der Evangelischen Kirche, der Evangelischen Allianz und anderer verbundener christlicher Werke und Freikirchen mit dabei.

Für Michael Diener gehören Gemeinschaftsbewegung und Kirche zusammen, was er durch seine Mitarbeit im Rat der Evangelischen Kirche (EKD) seit mehreren Jahren lebt. Deshalb hatte er auch den Wunsch, dass der Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die Predigt im Gottesdienst zu seiner Verabschiedung halten würde. Grundlage dafür bildete der Bibelvers aus Sprüche 23.26: „Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass dir meine Wege wohl gefallen.“ Dieser Vers hatte für Michael Diener bei seiner Berufung in das Amt des Gnadauer Präses eine wichtige Bedeutung (siehe wir 5/2020; S.26-27) und wurde ihm nun noch einmal als ein Wegwort zugesprochen, das den Weg in die Zukunft öffnet. Mit den Worten „Wir wollen Gott unser Herz geben und hören und spüren, welche Wege er mit uns gehen will“, ermutigte ihn Bedford-Strohm, sich auch in Zukunft von Gott führen zu lassen und Gott zu dienen – entsprechend der „job description“ seines Namens „Diener“.

Heidrun Sinning-Fan, Kassel, Mitarbeiterin im Gnadauer Verlag.

Der Artikel erscheint in der Ausgabe „wir“ 6-2020.

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